Du sagst Ja und ärgerst dich im selben Moment schon über dich selbst, weil du schon wieder eine Aufgabe angenommen hast, schon wieder zu der Organisation vom Team-Event Ja gesagt hast, schon wieder zugesagt hast, am Wochenende einen Ausflug zu unternehmen, obwohl du dich eigentlich ausruhen wolltest. Das ist People Pleasing, und es muss nach außen gar nicht so aussehen. Bei den Frauen, die zu mir ins Coaching kommen, ist das sogar ein vermeintlicher Widerspruch: Sie treten kompetent, reflektiert und beruflich sehr erfolgreich auf. Und trotzdem gibt es da dieses Gedankenkarussell, das nach außen keiner sieht.
Du sagst schnell Ja und ärgerst dich hinterher, hast aber keine Idee, wie du stattdessen Nein sagen könntest. Oder du hast schon angefangen, vorsichtig Grenzen zu formulieren, und grübelst danach tagelang: War das zu hart? Wie geht es der anderen Person jetzt? Solltest du deine Grenze nicht doch wieder zurücknehmen? Reagiert jemand nur einen Tick kühler als sonst, fragst du dich sofort, was du falsch gemacht hast. Und wenn du etwas absagen willst, suchst du lange nach einer Begründung, die für dein Gegenüber gut genug klingt, statt einfach zu sagen, dass es dir diese Woche zu viel wird. Am Ende häuft sich zu viel auf deinem Tisch, beruflich wie privat. Du bist die, die sich kümmert, zu der alle kommen können. Das fühlt sich erstmal gut an, kostet aber enorm viel Kraft.
Sie haben ihre eigenen Bedürfnisse zehn-, fünfzehnmal heruntergeschluckt, immer wieder Ja gesagt, obwohl sie eigentlich Nein sagen wollten. Und dann steht abends die Tasse falsch in der Spülmaschine, und sie rasten innerlich aus, ohne genau zu wissen, woher diese Wut eigentlich kommt.
Oder ich telefoniere am Wochenende mit meinen Eltern, und schon der erste schiefe Satz bringt mich auf die Palme. Ich beende das Gespräch auf eine ziemlich unfreundliche Art, und hinterher geht es mir nicht besser. Ich habe ein schlechtes Gewissen, meine Eltern können ja eigentlich auch nichts dafür.
Das dann noch einmal einzuordnen: Ah, wo kommt diese Wut eigentlich her? Denn die Wut hat gar nichts mit der Tasse in der Spülmaschine oder dem schiefen Satz meiner Eltern zu tun. Sie zeigt, dass die eigenen Bedürfnisse schon viel zu oft übergangen wurden.
Es ist okay, wütend zu sein, wenn ich zigmal über meine eigenen Bedürfnisse hinweggegangen bin.
Der erste Impuls ist fast immer derselbe: Es muss doch möglich sein, Nein zu sagen, ohne dass es sich wie Nein-Sagen anfühlt und ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Echte Veränderung heißt aber auch, sich von etwas zu verabschieden: davon, dass wirklich alle einen mögen. Das liegt sowieso nicht in der eigenen Macht. Echte Sympathie entsteht über Ecken und Kanten, nicht über ständige Verfügbarkeit.
Im Coaching gehe ich gemeinsam mit dir einen sehr individuellen Weg. Zuerst schauen wir uns ganz genau an, was eigentlich passiert, wenn du ins People Pleasing kippst. Das geschieht meistens unbewusst, weil es eine Strategie ist, die du im Schlaf beherrschst. Wir nehmen das Stück für Stück auseinander: Wo genau bekommst du den Fuß in die Tür, dein People Pleasing zu stoppen? Was kannst du tun, wenn ein klares Nein noch zu schwerfällt? Viele meiner Klientinnen merken an diesem Punkt vor allem eins: eine große Unzufriedenheit und Stress. Und sie können oft gar nicht mehr genau benennen, wo ihre Grenzen eigentlich liegen. Genau da setzen wir an: innere Strategien erarbeiten, dir wieder klar werden, was deine Grenzen überhaupt sind, und ganz konkret festlegen, wo du im Alltag eher Nein sagen oder ein Konfliktgespräch führen möchtest. Wir arbeiten auch daran: „Wie kann ich auf meine Art Nein sagen?“ und hinterher kein schlechtes Gewissen haben.
Es geht nicht darum, nur noch Nein zu sagen, alle Zelte abzubrechen und alle vor den Kopf zu stoßen. Im Gegenteil: Es geht darum, die richtige Anzahl an Neins für dich herauszufinden und durch unser Coaching Stück für Stück zu bemerken und zu erleben, wie befreiend das sein kann.
Wenn du dich in dem Thema wiederfindest und einmal mit mir über deine Situation sprechen möchtest, biete ich dir einen unverbindlichen Kennenlerntermin an. Da schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst und wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.
Wenn du dir schon länger Gedanken darüber machst, dass du eigentlich gerne öfter Nein sagen würdest, es aber nicht hinkriegst. Wenn du immer wieder in Situationen kommst, in denen du Ja sagst, obwohl du merkst, dass es dir nicht gut geht. Wenn du eigentlich eine Pause bräuchtest, Ruhe bräuchtest, dein Tisch zu voll ist und du trotzdem wieder Ja sagst: Dann darfst du dich mit dem Konzept des People Pleasing mal auseinandersetzen. Wenn du dir schon seit längerem Gedanken darüber machst, dann ist es wahrscheinlich auch wertvoll, sich das mal anzuschauen.
Du möchtest Menschen besänftigen und ihnen ein möglichst gutes Gefühl geben. Gleichzeitig willst du unbedingt vermeiden, jemanden vor den Kopf zu stoßen oder irgendwo anzuecken. Also glättest du die Dinge, vermeidest Konflikte und schaust dass alles immer schön rund und stimmig und harmonisch ist. Das hat natürlich viel mit Ja-Sagen zu tun und damit über die eigenen Bedürfnisse und Grenzen hinwegzugehen.
Ja, wahrscheinlich schon. Wenn du ein Leben hast, in dem du immer Ja sagen kannst, ohne in Stress zu kommen, dann hast du ein sehr schönes Leben, dann hast du entweder super Ressourcen oder vielleicht auch nicht so viele Aufgaben. Gerade zu Beginn des Berufslebens oder wenn du wichtige Aufgaben und Projekte wirklich übernehmen möchtest, ist Ja-Sagen grundsätzlich nichts Schlimmes. Immer Ja zu sagen ist aber auf Dauer kaum möglich. Und wenn du merkst, dass der Stress ansteigt und der Druck zu hoch wird, ist das ein Zeichen, dass du unbedingt daran arbeiten solltest.
Du drehst das Gespräch noch ein x-tes Mal im Kopf herum und denkst, hätte ich nicht doch Ja sagen sollen? Wie geht es ihm jetzt? Was hält er jetzt von mir? Du denkst über die Vergangenheit nach und gleichzeitig über die Zukunft und was es jetzt bedeutet, dass du Nein gesagt hast. Dein Gehirn ist also die ganze Zeit damit beschäftigt, sich Sorgen über die Zukunft zu machen und noch einmal zu überlegen, ob du nicht doch lieber Ja hättest sagen sollen.
Das ist ein bisschen Arbeit und fängt auf jeden Fall erst mal damit an, überhaupt Nein zu sagen, sonst hat man ja auch kein schlechtes Gewissen. Dann geht es darum, einen Weg für dich zu finden in diesem Spannungsfeld zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen anderer. Ganz ohne das Gefühl, jemanden vor den Kopf zu stoßen oder jemandem abgesagt zu haben, geht es nicht. Aber dieses schlechte Gewissen muss dich nicht tage- oder wochenlang begleiten. Wie das für dich ganz persönlich aussehen kann, ohne schlechtes Gewissen Nein zusagen, daran arbeiten wir im Coaching. Dazu gehört auch, andere Perspektiven in den Blick zu nehmen und zu stärken: Was gewinne ich, wenn ich mal Nein sage? Wozu sage ich eigentlich Ja? Was bekomme ich, wenn ich Nein sage? Es geht darum, die richtige Balance zwischen Ja und Nein zu finden. Das führt automatisch dazu, dass du ein weniger schlechtes Gewissen hast und merkst, wie gut es sich auch anfühlen kann, Nein zu sagen. Dieses gute Gefühl schlägt das schlechte Gewissen dann oft um Längen.
Ich würde hier erst mal definieren, welche Menschen sich nicht von dir abwenden sollen, bei denen es dir wirklich wichtig ist, ein gutes Verhältnis und ein bestimmtes Standing zu haben. Und bei welchen Menschen du loslassen kannst. Das erst mal abzugrenzen, bringt viel Klarheit. Da, wo es dir wichtig ist, überlegen wir gemeinsam: Wie soll dein Nein genau aussehen, wie soll das klingen? Möchtest du dein Nein erklären oder mit einer Entschuldigung verbinden? Wie kannst du es schaffen, dich nicht sofort wieder umstimmen zu lassen? Wie du wirklich gut Nein sagen kannst, das üben wir gemeinsam und finden eine ganz individuelle Art für dich heraus. Denn ein Nein ist nicht nur dieses eine Wort mit vier Buchstaben, da gehört noch viel mehr dazu.
Neins sagen ist eine Sicherheitsstrategie, die lange funktioniert hat, zum Beispiel zu Beginn deines Berufslebens, um vorwärtszukommen. Dinge anzunehmen, Themen zu klären, Verantwortung zu übernehmen: Das macht dich oft beruflich erfolgreich und bringt dich vorwärts. Dann fällt es dir schwer, von dieser Gewohnheit wegzukommen, es ist im Grunde ein Automatismus. Wichtig ist außerdem: Wir haben Nein-Sagen in unserer Kultur auch nicht wirklich gut gelernt. Wir lernen relativ früh, dass es darum geht, Dinge zu erledigen, Probleme zu klären, Herausforderungen zu lösen, und da hat ein Nein oft keinen Platz. Und so haben wir es uns Stück für Stück komplett abgewöhnt – und dürfen es uns auch wieder angewöhnen, damit es wieder normal wird. Das machen wir gemeinsam im Coaching.
Das kommt oft aus der Sozialisation: Wir haben gelernt, dass wir dafür da sind, uns zu kümmern und es allen recht zu machen, im besten Sinn. Gleichzeitig hängt es eng mit dem Bedürfnis zusammen, verstanden zu werden, denn für viele Frauen bedeutet verstanden werden gleich gemocht werden.
Nicht über Nacht und nicht, indem du sofort ins andere Extrem kippst. Im Coaching schauen wir gemeinsam, was in dem Moment passiert, in dem du ins Ja-Sagen rutschst, und erarbeiten Schritt für Schritt innere Strategien, bis du deine Grenzen klar und gelassen kommunizieren kannst, ohne danach tagelang zu grübeln.
Ein Stück Sympathie loszulassen gehört zum Prozess dazu. Wie andere dich wahrnehmen, liegt nicht zu hundert Prozent in deiner Macht. Gleichzeitig verlierst du dadurch nicht deine große Stärke: dein Gespür für andere, deine Empathie. Die soll im Coaching ausdrücklich nicht wegtrainiert werden.
Schluss mit dem People Pleasing!
Ich stehe dafür ein, dass Frauen mutig ihren Weg gehen und sich nicht verunsichern lassen. Weder von ihrer eigenen inneren Kritikerin noch von all den Kritikern im Außen. Denn auf der anderen Seite der Angst befindet sich alles, was sich im Leben lohnt. Zuzusehen, wie Frauen selbstbewusst ihre Ziele verfolgen: Das ist das schönste an meiner Arbeit!
Wir finden gemeinsam neue Lösungen & neue Wege. Individuell & nur für dich.
Was ich tue, tue ich mit großer Liebe und Sorgfalt. Dass ich Liebe und Akzeptanz mir selbst gegenüber nicht in den Meinungen und Erwartungen anderer finde: Das durfte ich erst lernen und gebe es heute in meiner Arbeit weiter.
Ich gehe los dafür, dass noch mehr Frauen ihr "Ja, aber" ablegen, unsere Gesellschaft verändern und für uns alle einen Unterschied machen.
Freiheit bedeutet für jede Frau etwas anderes. In meiner Arbeit geht es vor allem darum, Frauen von inneren Zwängen und Zweifeln zu befreien. Wenn du herausgefunden hast, wer du bist ohne die Erwartungen anderer: Dann ist der Weg geebnet für mehr Freiheit und Gelassenheit.
Mein Coaching steht für höchste Qualität und Wirksamkeit. Als zertifizierte Master Coach halte ich mich stets an neueste wissenschaftliche Standards und bilde mich kontinuierlich weiter. Für dein exzellentes Ergebnis.
Willst du deine Zweifel ablegen und neue Weg gehen?